Auf einen Blick
- CBD (Cannabidiol) ist das mengenmäßig häufigste Cannabinoid im Nutzhanf. Es wirkt nicht berauschend und fällt in Österreich nicht unter das Suchtmittelgesetz.
- Der Europäische Gerichtshof hat 2020 festgestellt, dass CBD nach dem damaligen Stand der Wissenschaft kein Suchtgift darstellt (Rechtssache C-663/18).
- Nutzhanf in Österreich darf maximal 0,3 % THC enthalten und muss aus Sorten des EU-Sortenregisters stammen.
- Das Endocannabinoid-System ist ein körpereigenes Signalsystem aus Rezeptoren, körpereigenen Botenstoffen und Enzymen. Es existiert unabhängig von der Hanfpflanze — der Name kommt nur daher, dass es über Hanf entdeckt wurde.
- Wichtig und ehrlich: Für CBD gibt es in der EU keinen einzigen zugelassenen gesundheitsbezogenen Claim. Deshalb steht in diesem Beitrag keine Wirkaussage — auch wenn wir CBD-Produkte im Sortiment haben.
LESEZEIT 10 MIN · Von Mag. Gerda Steinfellner, Ernährungswissenschafterin · Zuletzt aktualisiert August 2026
Vor einiger Zeit hat mich beim Einkaufen in Laa eine Frau angesprochen. Sie hielt ein Fläschchen CBD-Öl hoch und sagte: „Gerda, ich kaufe das jetzt seit einem Jahr — und ehrlich gesagt weiß ich immer noch nicht, was es eigentlich macht.“
Ich habe gelacht, aber nicht über sie. Sondern weil ich diese Frage ständig höre — und weil ich sie ihr nicht beantworten durfte. Nicht aus Unwissen, sondern weil es für CBD in der EU keine einzige zugelassene Aussage über eine gesundheitliche Wirkung gibt. Wer ihr an dem Tag etwas versprochen hätte, hätte sich das ausgedacht.
Genau das ist der Grund für diesen Beitrag. Auf der einen Seite stehen große Versprechen, auf der anderen pauschale Skepsis, dazwischen Preisunterschiede vom Drei- bis Zehnfachen. Was fehlt, ist das Dazwischen: was CBD ist, was das Endocannabinoid-System tatsächlich macht, wie die Rechtslage aussieht und woran du ein sauberes Produkt erkennst. Nach diesem Beitrag kannst du die Flasche im Regal selbst einordnen — und weißt auch, welche Fragen offen bleiben.
Was CBD ist — und was es nicht ist
Kaum ein Thema rund um Hanf ist so mit Halbwissen zugewachsen wie CBD. Auf der einen Seite Heilsversprechen, auf der anderen die Sorge, man kaufe da etwas Verbotenes. Beides ist falsch — und beides hält Menschen davon ab, sich sachlich zu informieren.
CBD steht für Cannabidiol. Es ist eines von über hundert Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze vorkommen, und im Nutzhanf das mengenmäßig häufigste. Gewonnen wird es aus Blüten und Blättern — nicht aus den Samen. Das ist der wichtigste Unterschied zum Hanföl, das ein Speiseöl aus Hanfsamen ist und kein CBD enthält.
CBD wirkt nicht berauschend. Es hat keine psychotrope Wirkung und fällt in Österreich nicht unter das Suchtmittelgesetz. Der Europäische Gerichtshof hat das 2020 in der Rechtssache C-663/18 bestätigt: Nach dem damaligen Stand der Wissenschaft ist CBD kein Suchtgift.
Wir bauen Bio-Hanf seit 2004 in Hanfthal an — allerdings Speisehanf für Samen, Öl und Protein. Die CBD-Produkte in unserem Sortiment stellen wir nicht selbst her: Sie kommen von BioBloom aus Apetlon im Burgenland. Ich habe sie ausgewählt, weil dort die Labordokumentation lückenlos ist. Das schreibe ich dazu, damit klar ist, wo unsere eigene Erfahrung endet und wo wir Handelsware führen.
Das Endocannabinoid-System einfach erklärt
Hier wird es interessant, und hier wird auch am meisten Unsinn erzählt. Also der Reihe nach.
Das Endocannabinoid-System ist ein körpereigenes Signalsystem. „Endo“ heißt „innen“ — es ist also das System, das dein Körper selbst betreibt, ganz ohne Hanf. Entdeckt wurde es erst in den 1990er-Jahren, und zwar auf einem Umweg: Forschende suchten nach dem Grund, warum Cannabis-Inhaltsstoffe im Körper überhaupt andocken können. Dabei fanden sie das System, das dafür zuständig ist. Daher der Name — nicht, weil der Körper Hanf bräuchte.
Die drei Bestandteile
1 · Die Rezeptoren
Zwei sind gut beschrieben: CB1 sitzt vor allem im Nervensystem und im Gehirn, CB2 überwiegend auf Zellen des Immunsystems und in peripherem Gewebe. Man kann sie sich als Schlösser vorstellen, die auf bestimmte Botenstoffe reagieren.
2 · Die körpereigenen Botenstoffe
Die bekanntesten heißen Anandamid und 2-AG. Der Körper stellt sie bei Bedarf her — sie werden nicht auf Vorrat gelagert, sondern dort gebildet, wo sie gebraucht werden.
3 · Die Enzyme
Sie bauen die Botenstoffe wieder ab, sobald das Signal erledigt ist. Aufbau und Abbau zusammen sorgen dafür, dass das System kurz und gezielt arbeitet statt dauerhaft.
CB1 und CB2 — wo die beiden Rezeptoren sitzen
| Rezeptor | Wo er überwiegend vorkommt | An welchen körpereigenen Abläufen er beteiligt ist |
|---|---|---|
| CB1 | Gehirn und Nervensystem | Signalübertragung zwischen Nervenzellen, Schmerzverarbeitung, Appetitregulation |
| CB2 | Zellen des Immunsystems, Darm, Knochengewebe | Immunantwort, Entzündungsprozesse, Knochenstoffwechsel |
Die Tabelle beschreibt die beiden Rezeptoren, nicht die Wirkung von CBD. Sie sagt, wo im Körper sie sitzen und an welchen Abläufen sie beteiligt sind — nicht, dass CBD dort irgendetwas bewirkt.
Der Unterschied zwischen den beiden Cannabinoiden liegt genau hier: THC dockt direkt an CB1 im Gehirn an, deshalb wirkt es berauschend. CBD tut das kaum. Was es stattdessen tut, ist Gegenstand laufender Forschung — und der Punkt, an dem ich aufhöre und die nächste Box lese.
Was macht dieses System? In der Forschung wird es als ein regulierendes System beschrieben, das an vielen physiologischen Abläufen beteiligt ist — unter anderem an der Signalübertragung zwischen Nervenzellen. Ein oft verwendetes Bild ist das eines Feinreglers: Es stellt nicht an und aus, sondern justiert nach.
Ehrliche Einschränkung: An dieser Stelle enden in vielen Artikeln die Fakten und beginnt die Interpretation. Man liest dann, CBD „bringe das System ins Gleichgewicht“ oder „aktiviere“ es. Das steht hier bewusst nicht. Das Endocannabinoid-System ist gut beschrieben — was CBD darin genau tut und was daraus für gesunde Menschen folgt, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Und rechtlich darf ich dazu ohnehin keine Aussage treffen (mehr dazu weiter unten).
Gerdas Einordnung
„Das Endocannabinoid-System ist einer der spannendsten Funde der letzten Jahrzehnte in der Physiologie. Genau deshalb ärgert es mich, wenn es in der Werbung zum Zauberwort verkommt. Ein System zu kennen heißt nicht, es steuern zu können.“
CBD, THC, CBDA, CBG — die Cannabinoid-Familie
In der Hanfpflanze stecken über hundert Cannabinoide. Diese vier begegnen dir am häufigsten:
Dazu kommen Terpene (die Duft- und Aromastoffe, die es in allen Pflanzen gibt) und Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe). Beide prägen Geruch und Geschmack eines Vollextrakts deutlich mit.
Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat?
Diese drei Begriffe stehen auf fast jedem Etikett und beschreiben, wie viel von der Pflanze im Extrakt übrig ist.
- Vollspektrum: Der komplette Auszug mit allen Cannabinoiden, Terpenen und Flavonoiden, einschließlich der gesetzlich zulässigen Spuren THC. Geschmacklich kräftig, dunkel, herb-grasig.
- Breitspektrum: Wie Vollspektrum, aber THC wurde gezielt entfernt.
- Isolat: Reines, isoliertes CBD — ein weißes Pulver ohne die übrigen Pflanzenstoffe. Geschmacksneutral.
In der Branche kursiert dazu der Begriff „Entourage-Effekt“: die Annahme, dass die Pflanzenstoffe im Zusammenspiel anders wirken als einzeln. Das ist eine Hypothese aus der Forschung, kein belegter Wirknachweis — und schon gar keine zugelassene Aussage. Ich nenne den Begriff hier nur, weil er dir überall begegnen wird und du wissen sollst, was dahintersteckt.
Die Rechtslage in Österreich — Stand heute
Das ist der Abschnitt, den die meisten Anbieter überspringen. Ich halte ihn für den wichtigsten, weil er erklärt, warum CBD-Produkte so seltsam beschriftet sind.
Anbau und THC-Grenze
Gewerblicher Hanfanbau in der EU ist nur mit Sorten aus dem EU-Sortenregister erlaubt, auf gemeldeten und kontrollierten Flächen. In Österreich darf der THC-Gehalt während des Wachstums 0,3 % nicht überschreiten. Produkte aus Sorten außerhalb dieses Registers dürfen in der EU nicht verkauft werden — unabhängig vom THC-Gehalt.
Warum „Aromaextrakt“ auf der Flasche steht
Ende 2018 verfügte das österreichische Gesundheitsministerium per Erlass, dass CBD-Produkte nicht als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel deklariert werden dürfen — mit Verweis auf die Novel-Food-Verordnung. Novel Food meint Lebensmittel, die vor dem 15. Mai 1997 in der EU nicht in nennenswertem Umfang verzehrt wurden und deshalb ein eigenes Zulassungsverfahren brauchen.
Seither deklarieren österreichische Produzenten ihre CBD-Öle als Aromaextrakt. Aromaextrakte sind Lebensmittel, fallen aber nicht unter Novel Food. Deshalb steht dieser Begriff auf den Etiketten — nicht als Marketingwort, sondern als lebensmittelrechtliche Einordnung.
Das Verfahren läuft noch
Eine abschließende Novel-Food-Zulassung für CBD gibt es bis heute nicht. Die europäische Hanfbranche betreibt seit Jahren ein gemeinsames Zulassungsverfahren; die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat im Februar 2026 einen ersten vorläufigen Sicherheitswert veröffentlicht, den die Branche als zu konservativ kritisiert. Wie die Mitgliedsstaaten mit CBD-Lebensmitteln umgehen, ist bis heute uneinheitlich — Frankreich etwa hat den Verkauf essbarer CBD-Produkte im Mai 2026 untersagt.
Wichtig: Rechtslage und Bewertung ändern sich in diesem Bereich laufend. Was hier steht, ist der Stand bei der letzten Aktualisierung dieses Beitrags und ersetzt keine Rechtsberatung. Wer CBD-Produkte gewerblich in Verkehr bringt, sollte die aktuelle Lage fachlich prüfen lassen.
Woran du Qualität erkennst
Weil man einem Fläschchen nichts ansieht, hier die Merkmale, auf die ich selbst achte — und nach denen ich unser Sortiment ausgewählt habe.
- Chargenweise Laborprüfung durch ein unabhängiges Labor. Nicht ein Prüfbericht für alles, sondern pro Charge. Auf Cannabinoid-Profil und Rückstände.
- Nachvollziehbare Herkunft. Welcher Betrieb, welches Land, welche Felder. Wenn das nirgends steht, ist das die Antwort.
- CO₂-Extraktion ohne Lösungsmittel. Schonendes Verfahren, keine Rückstände von Extraktionsmitteln.
- Bio-Zertifizierung für Anbau und Verarbeitung.
- Klare Mengenangabe pro Tropfen. Nur so lässt sich überhaupt nachvollziehen, was man nimmt.
- Korrekte Kennzeichnung: „Aromaextrakt“, kein Arzneimittel, Hinweis für Schwangere, Stillende und Minderjährige. Wer stattdessen Heilversprechen aufs Etikett schreibt, sagt damit etwas über seine Sorgfalt insgesamt.
Gerdas Praxistest — eine Mail, eine Antwort
Wenn du bei einem Anbieter unsicher bist, schreib ihm eine Zeile:
„Können Sie mir bitte das Analysezertifikat zu der Charge schicken, die ich bekommen würde?“
Wie schnell und wie konkret die Antwort kommt, sagt dir mehr als jeder Werbetext. Wer chargenweise prüfen lässt, hat das Dokument griffbereit. Wer ausweicht, allgemein wird oder auf einen alten Sammelbericht verweist, hat es nicht. Das ist der einzige Qualitätstest in diesem Beitrag, den du selbst durchführen kannst — und er kostet dich zwei Minuten.
Die CBD-Öle in unserem Sortiment stammen von BioBloom aus Apetlon: Bio-AUSTRIA zertifizierter Hanf, CO₂-Extraktion, österreichisches Bio-Hanfsamenöl als Trägeröl, als Aromaextrakt deklariert, chargenweise laborgeprüft. Erhältlich in 8 %, 10 % und 20 %.
Gerdas Tipp zur Orientierung
Die Prozentzahl sagt nichts über Qualität, sondern nur über die Konzentration. Das 8-%-Öl ist der ruhige Einstieg zum Herantasten. Beim 10-%-Öl sind es rund 5 mg pro Tropfen — eine glatte Rechnung. Das 20-%-Öl liefert dieselbe Menge in weniger Tropfen und lohnt erst, wenn du regelmäßig mehr als etwa fünf Tropfen des 10-%-Öls verwendest.
Anwendung, Lagerung, Haltbarkeit
Das ist der praktische Teil — und der, nach dem die meisten erst nach dem Kauf suchen. Hier geht es ausschließlich um die Handhabung: wie man das Fläschchen benutzt, wie man es aufbewahrt und woran man erkennt, dass es nicht mehr frisch ist. Was CBD im Körper macht, steht hier nicht, aus dem Grund, der weiter unten ausführlich erklärt ist.
Unter der Zunge, nicht im Kaffee
Die übliche Anwendung ist sublingual: Tropfen unter die Zunge geben, dort etwa eine halbe bis eine Minute lassen, dann schlucken. Über die Mundschleimhaut gelangen Stoffe unmittelbar in den Blutkreislauf, ohne den Umweg über Magen und Leber — deshalb ist die Pipette so gebaut, wie sie gebaut ist. Wer die Tropfen einfach hinunterschluckt oder ins Essen mischt, nimmt den Umweg.
Wie viel du nimmst, steht auf dem Etikett. Ich gebe dazu bewusst keine eigene Empfehlung ab, und im Abschnitt „Was ich bewusst nicht behaupte“ steht, warum das so ist.
Der Geschmack
Vollspektrum-Öl schmeckt herb, grasig und leicht bitter. Das ist kein Fehler, sondern das Pflanzenspektrum — ein geschmacksneutrales Öl wäre ein Isolat. Wer damit fremdelt: die Pipette auf einen Löffel geben statt direkt in den Mund, und danach etwas trinken. Nicht direkt vor dem Tropfen die Zähne putzen, das verzerrt den Geschmack zusätzlich.
Lagerung
- Dunkel und kühl. Licht und Wärme setzen Pflanzenölen zu. Das Braunglas ist der Grund, warum die Flasche aussieht, wie sie aussieht — es hilft aber wenig, wenn sie auf der Fensterbank steht.
- Aufrecht stehend, Verschluss fest zu. Die Pipette nicht offen liegen lassen.
- Nicht erhitzen. Weder zum Kochen noch zum Backen verwenden.
- Trübung bei Kälte ist normal. Hanfsamenöl als Trägeröl kann bei niedrigen Temperaturen eintrüben oder flockig wirken. Bei Raumtemperatur klärt es sich wieder.
Haltbarkeit
Maßgeblich ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche, dazu die Angabe des Herstellers zur Verwendung nach dem Anbruch. Ein verlässlicheres Signal als jedes Datum ist die Nase: Pflanzenöle werden mit der Zeit ranzig, und das riecht man. Wenn ein Öl kratzig-alt riecht oder scharf schmeckt, gehört es weg — unabhängig davon, was auf dem Etikett steht.
Gerdas Tipp zur Orientierung
Kaufe die Flaschengröße, die du in überschaubarer Zeit aufbrauchst. Ein großes Fläschchen, das ein Jahr im Schrank steht, ist kein Sparen — bei Pflanzenölen ist die angebrochene Flasche immer das schwächste Glied. Dieselbe Regel gilt bei uns übrigens für Hanföl.
Was ich bewusst nicht behaupte — und warum
Wenn du bis hierher gelesen hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass in diesem Beitrag nirgends steht, wofür CBD gut sein soll. Das ist kein Versehen.
Gesundheitsbezogene Aussagen über Lebensmittel sind in der EU streng geregelt. Eine Wirkaussage darf nur treffen, wer sich auf einen zugelassenen Claim stützen kann — eine geprüfte, wörtlich festgelegte Formulierung. Für Alpha-Linolensäure im Hanföl gibt es so einen Claim, für Vitamin E auch. Für CBD gibt es keinen einzigen. Nicht einen.
Das heißt nicht, dass CBD nichts tut. Es heißt, dass es nach dem heutigen Stand der Prüfung keine bestätigte Aussage gibt, die ich als Anbieterin treffen dürfte. Wer trotzdem mit Wirkung wirbt — mit Schlaf, Stress, Schmerz, Regeneration —, tut das ohne Deckung. Auch dann, wenn es nett formuliert ist und ein „kann“ davorsteht.
Mir ist bewusst, dass ein Beitrag ohne Wirkversprechen weniger verkauft als einer mit. Ich halte es trotzdem so. Wenn du CBD ausprobieren willst, sollst du das mit klarem Kopf tun — und wissen, was belegt ist und was nicht.
Wann du unbedingt ärztlich abklären solltest: Wenn du verschreibungspflichtige Medikamente nimmst, besprich die Einnahme von CBD vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt — Wechselwirkungen sind möglich. Für Schwangere, Stillende und Minderjährige sind CBD-Produkte nicht geeignet.
Häufige Fragen — ehrlich beantwortet
Ist CBD in Österreich legal?
Macht CBD high?
Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanföl?
Was ist das Endocannabinoid-System?
Warum steht „Aromaextrakt“ auf CBD-Ölen?
Wird CBD im Drogentest angezeigt?
Was bedeutet Vollspektrum?
Wie wird CBD-Öl angewendet und wie lagert man es?
Warum steht hier nichts über die Wirkung von CBD?
Quellen und Grundlagen
- Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 19. November 2020, Rechtssache C-663/18 (Einstufung von CBD).
- EU-Verordnung 1924/2006 und 432/2012 — zugelassene gesundheitsbezogene Angaben. Für CBD ist keine Angabe zugelassen.
- EU-Verordnung 2015/2283 über neuartige Lebensmittel (Novel Food) sowie der Novel-Food-Katalog der Europäischen Kommission.
- Erlass des österreichischen Gesundheitsministeriums vom Dezember 2018 zur Deklaration cannabinoidhaltiger Erzeugnisse.
- EU-Sortenregister für Nutzhanf; THC-Grenzwert 0,3 % in Österreich.
- Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): vorläufiger Sicherheitswert für CBD, Februar 2026.
- Produktangaben und Laborberichte BioBloom GmbH, 7143 Apetlon, Österreich.
Ehrliche Einordnungen statt Versprechen
Alle paar Wochen ein kurzer Impuls von mir: verständliches Ernährungswissen, ein Rezept aus meiner Küche und die Einordnung, wenn wieder eine neue Studie durch die Medien geht. Keine Werbung, kein Spam.
Jetzt anmeldenWarum ich über CBD nüchtern schreibe
Mag. Gerda Steinfellner · Ernährungswissenschafterin · Hanfland GmbH
CBD ist das Thema, bei dem in unserer Branche am meisten versprochen und am wenigsten belegt wird. Ich habe die Öle in unser Sortiment genommen, weil die Herkunft und die Labordokumentation stimmen — nicht, weil ich dir sagen könnte, was sie bewirken. Diese Trennung halte ich durch, auch wenn sie Umsatz kostet.
Was ich dir auch sagen muss:
Dieser Beitrag ist Information, keine Beratung — weder medizinisch noch rechtlich. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten bitte vorher ärztlich abklären. Für Schwangere, Stillende und Minderjährige sind CBD-Produkte nicht geeignet.
Was von uns kommt und was nicht:
Unser Bio-Hanf wächst seit 2002 in Hanfthal im Weinviertel und bei unseren Bio-Vertragsanbaupartnern in Niederösterreich — daraus entstehen Hanfsamen, Hanföl und Hanfprotein. Die CBD-Öle sind Handelsware von BioBloom aus Apetlon, von mir ausgewählt. Günther kümmert sich um Boden und Anbau, ich um die Frage, was das für dich bedeutet.
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