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Bio Hanfprotein mit 65 Prozent Protein aus Österreich

Hanfprotein: Die vielseitige Kraft aus der Natur

Auf einen Blick

  • Hanfprotein enthält alle 9 essenziellen Aminosäuren – eines der wenigen wirklich vollständigen pflanzlichen Proteine.
  • Unser Bio Hanfprotein kommt aus österreichischem Bio-Anbau – wahlweise mit 56 % oder 65 % Proteinanteil, ohne Zusatzstoffe.
  • Besonders sinnvoll für Menschen ab 40, sportlich Aktive und Ältere – gut verträglich und mit natürlichen Ballaststoffen.
  • 2–3 Esslöffel pro Tag reichen – im Smoothie, Porridge, im Gebäck oder in der Suppe.

LESEZEIT 10 MIN  ·  Von Mag. Gerda Steinfellner, Ernährungswissenschafterin

Du isst g’sund – und fragst dich trotzdem: Warum spür ich’s dann nicht?

Diesen Satz höre ich oft. In fast jedem zweiten Gespräch mit Menschen, die sich ernsthaft mit ihrer Ernährung beschäftigen. Sie essen kein Fast Food. Sie kochen selbst. Sie kaufen regional. Sie lesen Etiketten. Und trotzdem stimmt irgendetwas nicht.

Die Energie ist weniger. Die Muskeln fühlen sich weicher an als vor ein paar Jahren. Das Gewicht sitzt hartnäckiger. Und beim Thema Protein wird es richtig dünn: Viele essen heute weniger Fleisch – aus guten Gründen – wissen aber nicht, womit sie es konsequent ersetzen sollen. Pflanzliche Proteinquellen sind ein blinder Fleck in vielen Küchen. Genau dort beginnt der schleichende Mangel, der sich später als Müdigkeit, Heißhunger und Muskelabbau zeigt.

Hier kommt Hanfprotein ins Spiel. Nicht als Wunderpulver – sondern als ehrliche, pflanzliche Eiweißquelle, die wirklich vollständig ist und sich ohne Aufwand in den Alltag integrieren lässt. In diesem Artikel erkläre ich dir, was Hanfprotein ist, wie es wirkt, für wen es sinnvoll ist – und wie du es ganz konkret einsetzt.


Was ist Hanfprotein – und warum ist es so besonders?

Hanfprotein entsteht aus dem Presskuchen, der übrig bleibt, wenn Hanfsamen kaltgepresst werden, um das Öl zu gewinnen. Dieser eiweißreiche Pressrückstand wird fein vermahlen – und übrig bleibt eines der nährstoffreichsten pflanzlichen Proteinpulver, das die Natur zu bieten hat. Unser Bio Hanfprotein aus Österreich gibt es in zwei Varianten: mit rund 56 % oder 65 % Proteinanteil. In 100 Gramm Pulver stecken also 56 bis 65 Gramm reines Protein – zum Vergleich: Hühnerbrust liegt bei etwa 31 Gramm pro 100 Gramm.

Das vollständige Aminosäureprofil – was das konkret bedeutet

Protein ist nicht gleich Protein. Entscheidend ist, welche Aminosäuren enthalten sind – denn der Körper baut daraus alles: Muskeln, Enzyme, Hormone, Immunzellen. Es gibt neun essenzielle Aminosäuren. „Essenziell“ heißt: Der Körper kann sie nicht selbst herstellen, sie müssen über die Nahrung kommen.

Hanfprotein enthält alle neun davon. Das macht es zu einem sogenannten vollständigen Protein – eine Eigenschaft, die unter pflanzlichen Quellen selten ist. Besonders hervorzuheben sind zwei Aminosäuren in hoher Konzentration: Arginin kann zur normalen Durchblutung beitragen, Glutamin ist ein wichtiger Baustein für die Darmschleimhaut und das Immunsystem. Dazu kommen natürliche Ballaststoffe – bis zu 10 Gramm pro 100 Gramm – die das Mikrobiom unterstützen. Genau das unterscheidet Hanfprotein von hochisolierten Proteinpulvern, bei denen die Ballaststoffe in der Verarbeitung verloren gehen.

Wie schmeckt Hanfprotein?

Eine berechtigte Frage – und ich beantworte sie lieber ehrlich als schwärmerisch. Hanfprotein hat einen milden, leicht nussigen Eigengeschmack. Es ist weniger neutral als Erbsenprotein, aber auch nicht so intensiv, dass es alles überlagert. In einem Smoothie mit Banane oder Beeren fällt es kaum auf. Im Porridge fügt es sich gut ein. Pur in Wasser eingerührt ist es Geschmackssache.

Gerdas Tipp

Mit einem Teelöffel Kakaopulver, einer Prise Zimt und einer reifen Banane wird daraus eine wirklich gute Kombination – besonders in Kombination mit unserem Bio Hanfprotein 56, das durch den höheren natürlichen Fettanteil etwas cremiger schmeckt.


Für wen ist Hanfprotein wirklich sinnvoll?

Hanfprotein ist kein Sportler-Pulver und kein Trend-Produkt für eine bestimmte Szene. Es passt in sehr unterschiedliche Lebensphasen – aber nicht für alle gleich. Hier ein ehrlicher Blick, für wen es besonders viel Sinn macht.

Mit den Jahren – wenn Protein wichtiger wird als je zuvor

Ab dem 40. Lebensjahr verändert sich im Körper etwas, das lange unterschätzt wurde: Der Muskelabbau beginnt. Still, schleichend, aber messbar – pro Jahr rund ein Prozent der Muskelmasse, wenn man nichts dagegen tut. In den Wechseljahren beschleunigt sich dieser Prozess zusätzlich, weil Östrogen auch an der Muskelerhaltung beteiligt ist. Frauen in dieser Lebensphase sind davon besonders betroffen.

Im Alltag zeigt sich das so: weniger Energie, weicheres Körpergefühl, Gewicht das sich verschiebt – obwohl sich die Ernährung kaum verändert hat. Der wichtigste Gegenspieler dazu ist Protein. Nicht in extremen Mengen, aber regelmäßig, gleichmäßig über den Tag verteilt und in guter Qualität. Hanfprotein liefert genau das: vollständiges Protein, Arginin für die Durchblutung und Ballaststoffe für den Darm. Kein Wunderpulver – aber ein sinnvoller Baustein, den man morgens in den Smoothie rühren kann.

Sportlich aktive Menschen – pflanzlich und trotzdem leistungsfähig

Wer sich regelmäßig bewegt – Yoga, Radfahren, Krafttraining, Wandern, Schwimmen – hat einen erhöhten Proteinbedarf. Der Muskel braucht nach dem Training Bausteine zur Regeneration. Das Klischee, dass pflanzliches Protein dafür nicht ausreicht, stimmt so nicht. Hanfprotein enthält alle neun essenziellen Aminosäuren, ist gut verträglich – kein aufgeblähter Bauch nach dem Training – und kommt ohne künstliche Zusatzstoffe, Süßungsmittel oder Aromen aus. Was draufsteht, ist drin.

Ein praktischer Hinweis: Hanfprotein löst sich in Flüssigkeit nicht so fein auf wie stark verarbeitete Isolat-Pulver. Gut schütteln im Shaker oder kurz mit dem Stabmixer aufmixen – dann passt die Konsistenz. Wer einen besonders hohen Bedarf hat, greift zu unserem Bio Hanfprotein 65 mit dem höheren Proteinanteil pro Portion.

Im höheren Alter – Muskeln erhalten, Verdauung schonen

Ab 65 wird das Thema Protein noch wichtiger – und gleichzeitig schwieriger. Der Appetit nimmt oft ab, die Verdauung wird empfindlicher, und das Risiko von Muskelschwund steigt. Die Wissenschaft ist hier eindeutig: Ältere Menschen brauchen mehr Protein pro Kilogramm Körpergewicht als jüngere – nicht weniger. Und sie brauchen es gut verträglich.

Hanfprotein hat aus ernährungswissenschaftlicher Sicht zwei Vorteile in dieser Lebensphase. Erstens: Die Hanfproteine Edestin und Albumin sind strukturell dem menschlichen Protein ähnlich und gelten daher als besonders gut bioverfügbar. Zweitens: Die natürlichen Ballaststoffe unterstützen die Verdauung sanft, ohne sie zu belasten. Ein Löffel im Porridge, eingerührt in die Suppe oder als Teil eines Bananen-Smoothies – kein großer Aufwand, aber ein echter Beitrag zur täglichen Eiweißversorgung.


Wie viel und wann? Konkret und ohne Rätselraten

Die Tagesdosis

Als Faustregel gilt: zwei bis drei Esslöffel Hanfprotein pro Tag sind für die meisten Menschen ein sinnvoller Ausgangspunkt. Das entspricht ungefähr 20 bis 30 Gramm Pulver und liefert rund 13 bis 20 Gramm Protein. Ein Esslöffel fasst – je nachdem wie gehäuft – etwa 10 bis 12 Gramm Hanfprotein.

Wer den Gesamtproteinbedarf kennen möchte: Eine gute Orientierung sind 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Wer sportlich aktiv ist oder älter als 40, liegt eher am oberen Ende dieser Spanne. Wichtig: Protein wirkt am besten, wenn es auf mehrere Mahlzeiten verteilt wird – nicht in einer einzigen großen Portion.

Gerdas Tipp

Fang mit einem Esslöffel an. Schau, wie der Körper reagiert. Steigere langsam. Und: ausreichend trinken – die Ballaststoffe im Hanfprotein brauchen Flüssigkeit, um ihre Wirkung zu entfalten.

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Es gibt keinen magischen Zeitpunkt – aber es gibt Momente im Tag, die für den Alltag mehr Sinn ergeben als andere. Morgens sorgt ein Löffel im Frühstück für einen stabilen Blutzucker und weniger Heißhunger bis zum Mittag. Nach dem Sport ist der Muskel innerhalb von ein bis zwei Stunden besonders aufnahmebereit – ein Shake mit Hanfprotein, Hafermilch und Banane reicht völlig. Und als Zwischenmahlzeit hilft Hanfprotein gegen das berühmte Nachmittagstief.

Wichtig: Anders als Hanföl ist Hanfprotein hitzestabil. Es lässt sich bedenkenlos ins Gebäck mischen, in warmen Porridge rühren oder in eine Suppe geben. Die Aminosäuren bleiben dabei erhalten.

Vier Alltagsideen – wie du es ohne Aufwand integrierst

Grüner Morgensmoothie

Eine Handvoll Spinat, eine Banane, 200 ml Hafermilch, 2 EL Bio Hanfprotein 56, 1 TL Hanföl. Drei Minuten – fertig.

Overnight Porridge

50 g Haferflocken, 200 ml Pflanzenmilch, 1 EL Hanfprotein, 1 TL Chia, eine Prise Zimt. Über Nacht ziehen lassen, morgens mit Beeren toppen.

Backen mit Hanfprotein

Bis zu einem Drittel des Mehls in Muffins, Energiebällchen oder Bananenbrot ersetzen. Nussige Note, deutlich mehr Sättigung.

Herzhafte Suppe

1–2 EL in eine fertige Kürbis- oder Linsensuppe einrühren. Löst sich gut auf, verändert den Geschmack kaum, macht die Suppe sättigender.


Hanfprotein im Vergleich – was passt zu dir?

Es gibt viele Proteinpulver auf dem Markt. Manche sind gut, manche überteuert, manche für bestimmte Menschen schlicht ungeeignet. Hier ein ehrlicher Vergleich – ohne Hanfprotein schönzureden und ohne die anderen schlechtzumachen. Das beste Proteinpulver ist immer das, das zu dir passt und das du tatsächlich regelmäßig verwendest.

Kriterium Bio Hanfprotein Molke (Whey) Erbsenprotein Sojaprotein
Herkunft Pflanzlich, Österreich Tierisch, aus Milch Pflanzlich, oft EU Pflanzlich, meist Import
Proteingehalt 56–65 % 70–90 % 75–85 % 80–90 %
Aminosäureprofil Vollständig Vollständig Wenig Methionin Vollständig
Ballaststoffe Natürlich enthalten Keine Gering Gering
Verträglichkeit Sehr gut Schwierig bei Laktoseintoleranz Gut Kann blähen
Hormonelle Aspekte Keine bekannten Einflüsse Enthält Wachstumsfaktoren Keine Phytoöstrogene
Geschmack Mild, leicht nussig Oft stark aromatisiert Neutral bis erdig Bohnenartig
Zusatzstoffe Keine – Reinprodukt Häufig Aromen, Süßstoffe Häufig Aromen Häufig Aromen
Geeignet für Empfindliche Verdauung, vegane Ernährung, Longevity-Routine Leistungssport ohne Laktoseproblem Veganer:innen, Sportler:innen Vegane Ernährung, mit Einschränkungen

Whey hat den höchsten Proteingehalt – das stimmt. Wäre reine Menge das einzige Kriterium, würde Whey gewinnen. Aber Ernährung funktioniert nicht so. Wer Laktose schlecht verträgt, hat nach einem Whey-Shake einen aufgeblähten Bauch – egal wie viel Protein drin ist. Wer Soja meidet, etwa wegen Hashimoto, fällt bei Sojaprotein raus. Und reines Erbsenprotein bringt allein kein vollständiges Aminosäureprofil mit.

Hanfprotein hat einen etwas niedrigeren Proteingehalt als tierische oder stark isolierte pflanzliche Alternativen. Dafür bringt es etwas mit, das die anderen nicht haben: natürliche Ballaststoffe, ein vollständiges Aminosäureprofil, keine Zusatzstoffe und eine Herkunft, die ich nachvollziehen kann.

Ehrliche Einschränkung: Wer täglich intensiv Krafttraining macht und einen sehr hohen Proteinbedarf hauptsächlich über Pulver decken möchte, bekommt mit Whey oder einem hochisolierten Erbsenprotein mehr Protein pro Portion. Hanfprotein eignet sich in dem Fall gut als ergänzender Baustein – nicht zwingend als einzige Proteinquelle nach hartem Training.

Was bedeutet das für deine Longevity-Routine?

Longevity beginnt bei der Muskelmasse – sie ist einer der wichtigsten Marker für gesundes Altern. Wer ab 40 regelmäßig hochwertiges Protein zuführt, unterstützt nicht nur die Muskeln, sondern auch das Immunsystem, die Knochengesundheit und ein stabiles Mikrobiom. Hanfprotein liefert genau diese Kombination: vollständige Aminosäuren, natürliche Ballaststoffe und Arginin für die Durchblutung. In Kombination mit unserem Bio Hanföl und ballaststoffreichen Bio Flohsamen entsteht eine alltagstaugliche Basis, die Muskeln, Darm und Stoffwechsel gemeinsam unterstützt – vom Feld bis zur Zelle.

Häufige Fragen – ehrlich beantwortet

Wie viel Hanfprotein pro Tag ist sinnvoll?
Zwei bis drei Esslöffel pro Tag sind für die meisten Menschen ein guter Ausgangspunkt – das entspricht etwa 20 bis 30 Gramm Pulver und liefert rund 13 bis 20 Gramm Protein. Wer bisher wenig Ballaststoffe gegessen hat, beginnt mit einem Esslöffel und steigert langsam. Wichtig: ausreichend trinken, weil Hanfprotein von Natur aus Ballaststoffe enthält, die Flüssigkeit binden.
Kann man von Hanfprotein allein leben?
Nein – und das wäre auch bei keinem anderen Einzellebensmittel sinnvoll. Hanfprotein ist eine wertvolle Ergänzung in einer ausgewogenen Ernährung, kein Ersatz dafür. Es liefert vollständiges Protein und Ballaststoffe, deckt aber nicht alle Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren ab, die der Körper braucht. Als Baustein in einem abwechslungsreichen Speiseplan sehr sinnvoll – als alleinige Nahrungsquelle nicht.
Macht Hanfprotein high?
Nein. Hanfprotein wird aus Nutzhanfsamen gewonnen, die einen THC-Gehalt deutlich unter dem gesetzlichen EU-Grenzwert haben. THC, der psychoaktive Wirkstoff der Cannabispflanze, kommt im Hanfsamen ohnehin kaum vor. Hanfprotein hat keine berauschende Wirkung – weder in kleinen noch in größeren Mengen.
Ist Hanfprotein in Schwangerschaft und Stillzeit geeignet?
Hier bin ich vorsichtig – mit gutem Grund. Es gibt bislang keine ausreichenden Studien, die den Konsum von Hanfprotein in Schwangerschaft und Stillzeit eindeutig einordnen. Meine Empfehlung: Vor der Einnahme in diesen Lebensphasen bitte mit der betreuenden Ärztin oder dem Arzt sprechen. Das gilt nicht nur für Hanfprotein, sondern für jedes Nahrungsergänzungsmittel.
Was ist der Unterschied zwischen 56 % und 65 % Proteingehalt?
Beide Produkte kommen aus österreichischem Bio-Anbau und enthalten alle neun essenziellen Aminosäuren. Das Bio Hanfprotein 56 ist weniger stark entfettet – es enthält noch mehr der natürlichen Hanf-Fettsäuren und Ballaststoffe und hat einen kräftigeren Eigengeschmack. Das Bio Hanfprotein 65 hat den höheren Proteinanteil, ist etwas neutraler im Geschmack und gut für Shakes und Smoothies geeignet.
Kann ich Hanfprotein erhitzen – zum Backen oder Kochen?
Ja. Anders als Hanföl, das nicht erhitzt werden sollte, ist Hanfprotein hitzestabil. Du kannst es in Muffins, Bananenbrot oder Energiebällchen einbacken, in warmen Porridge rühren oder in eine heiße Suppe geben – der Proteingehalt bleibt erhalten. In Backrezepten lässt sich bis zu ein Drittel des Mehls durch Hanfprotein ersetzen. Das gibt dem Gebäck eine leicht nussige Note und macht es deutlich sättigender.
Quellen & weiterführende Informationen
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr – Protein.
  • Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE): Empfehlungen zur Eiweißzufuhr im Alter.
  • EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies: Scientific Opinion on Dietary Reference Values for protein.
  • Callaway, J. C. (2004): Hempseed as a nutritional resource: An overview. Euphytica, 140(1–2), 65–72.

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GS

Warum ich Hanfprotein empfehle – und wo meine Grenzen sind

Mag. Gerda Steinfellner · Ernährungswissenschafterin · Hanfland GmbH

Ich empfehle Hanfprotein, weil es eines der wenigen vollständigen pflanzlichen Proteine ist, das gleichzeitig gut verträglich, ballaststoffreich und frei von problematischen Zusätzen ist.

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder dasselbe Muster – gerade bei Frauen ab 40: Sie essen weniger Fleisch, aus guten Gründen, ersetzen es aber nicht konsequent durch hochwertige pflanzliche Proteinquellen. Das Ergebnis ist ein schleichender Proteinmangel, der sich in Erschöpfung, Muskelabbau und mangelnder Sättigung zeigt. Was mich ernährungswissenschaftlich besonders überzeugt, ist das Protein Edestin: Es macht den größten Anteil im Hanfprotein aus und ist in seiner Struktur dem menschlichen Protein ähnlicher als das vieler anderer Pflanzen.

Was ich dir auch sagen muss:

Hanfprotein ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Wer unter Nierenerkrankungen leidet oder Medikamente nimmt, sollte vor einer deutlichen Erhöhung der Proteinzufuhr ärztlichen Rat einholen. Und: Ich kann erklären, was Hanfprotein im Körper tut – ich kann nicht versprechen, dass es individuelle Beschwerden behebt.


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