Auf einen Blick
- Omega-3 ist nicht ein Stoff, sondern eine Familie. Die drei, um die es geht: ALA aus Pflanzen, EPA und DHA aus Fisch und Mikroalgen.
- Für alle drei gibt es zugelassene EU-Aussagen – jede an eine konkrete Tagesmenge gebunden. Die Mengen stehen weiter unten im Wortlaut.
- Ein Esslöffel Hanföl liefert rund 2,9 g ALA und damit mehr als die 2 g, an die der Cholesterin-Claim geknüpft ist.
- Der Körper wandelt ALA in EPA und DHA um – aber nur zu einem kleinen Anteil. Wer gezielt EPA und DHA aufbauen will, braucht Fisch oder Algenöl.
- Wir führen weder Fisch- noch Algenöl. Was wir liefern, ist die pflanzliche Basis. Der Rest steht hier trotzdem, weil du ihn wissen solltest.
LESEZEIT 11 MIN · Von Mag. Gerda Steinfellner, Ernährungswissenschafterin · Zuletzt aktualisiert August 2026
„Nimm halt ein bisschen Hanföl, dann passt das schon mit dem Omega-3.“ Diesen Satz höre ich oft, und ich habe ihn selbst schon zu leichtfertig gesagt. Er ist nicht falsch. Er ist nur unvollständig – und die Lücke dazwischen ist genau das, worum es in diesem Beitrag geht.
ALA, EPA, DHA – drei Fettsäuren, drei Rollen
„Omega-3″ ist ein Sammelbegriff, kein einzelner Stoff. Gemeint sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, bei denen die erste Doppelbindung an der dritten Stelle vom Ende der Kette sitzt. Daher der Name. Für die Ernährung zählen drei davon.
Der entscheidende Punkt: Nur ALA ist im ernährungswissenschaftlichen Sinn essenziell. EPA und DHA kann der Körper theoretisch selbst bauen. Wie gut das praktisch klappt, ist eine andere Frage – dazu gleich mehr.
Und noch eine Verwechslung räume ich gleich am Anfang weg: Die Gamma-Linolensäure, die in Hanföl vorkommt und oft im selben Atemzug genannt wird, ist keine Omega-3-Fettsäure. Sie gehört zu den Omega-6. Der ähnliche Name führt in die Irre.
Was über Omega-3 gesagt werden darf
In der EU darf ein Lebensmittel nicht behaupten, was ihm gefällt. Gesundheitsbezogene Aussagen müssen zugelassen sein, und jede Zulassung nennt eine Bedingung – meist eine Tagesmenge. Für Omega-3 gibt es drei. Ich schreibe sie im Wortlaut hin, weil jede Umformulierung sie angreifbar macht.
Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn die genannte Tagesmenge erreicht wird.
Was in dieser Tabelle nicht steht, ist mindestens so wichtig wie das, was drinsteht. Es gibt keine zugelassene Aussage zu Entzündungen, keine zu Stimmung oder Konzentration, keine zu Gelenken und keine zum sogenannten Omega-3-Index. All das liest man täglich in der Werbung. Zugelassen ist es nicht.
Gerdas Einordnung
„Ich werde manchmal gefragt, warum ich so streng mit den Formulierungen bin. Weil eine Aussage, die ich nicht belegen kann, mein ganzes übriges Wissen entwertet. Wer bei einer Sache übertreibt, dem glaubt man auch beim Rest nicht mehr. Das ist keine Vorsicht, das ist Eigennutz.“
Die Umwandlung: warum Hanföl nicht alles kann
Der Körper kann ALA in EPA und weiter in DHA umbauen. Das ist der Grund, warum pflanzliche Ernährung überhaupt funktioniert. Die Umbaurate ist allerdings bescheiden: Für EPA liegen die Angaben im niedrigen einstelligen Prozentbereich, für DHA noch deutlich darunter. Bei Frauen läuft die Umwandlung etwas besser als bei Männern.
Dazu kommt ein Engpass, den man kennen sollte. Die Enzyme, die ALA umbauen, sind dieselben, die auch die Omega-6-Fettsäure Linolsäure verarbeiten. Beide stehen an derselben Kasse an. Wer viel Sonnenblumen-, Distel- oder Maiskeimöl isst, schickt so viel Linolsäure in die Warteschlange, dass für die Alpha-Linolensäure wenig Kapazität übrig bleibt.
Daraus folgt etwas Praktisches, das mir wichtiger ist als jede Kapsel: Der wirksamste Hebel ist nicht das Dazugeben, sondern das Tauschen. Ein Öl, das fast nur Omega-6 liefert, durch eines zu ersetzen, das beides mitbringt, verändert zwei Dinge auf einmal. Genau dafür ist Hanföl gemacht.
Und genauso klar die Grenze: Ein Öl, das ALA liefert, ersetzt kein EPA und kein DHA. Wer diese beiden gezielt aufbauen will – etwa weil er keinen Fisch isst und die 250-mg-Schwelle erreichen möchte –, kommt an fettem Seefisch oder einem Algenöl nicht vorbei. Das ist keine Meinung, das ist Stoffwechsel.
Omega-3 ohne Fisch: die pflanzlichen Quellen im Vergleich
Wer vegan oder vegetarisch isst, stellt zuerst die ALA-Frage. Die ist mit pflanzlichen Lebensmitteln, wie Hanfsamen / Hanföl gut lösbar – jedoch ist Hanföl nicht der Spitzenreiter. Das schreibe ich bewusst hin, obwohl wir es verkaufen. Schau dir den Vergleich von Hanföl und Leinöl an, und entscheide selber.
Hanföl: Angaben Hanfland GmbH. Übrige Werte: Richtwerte aus gängigen Nährwerttabellen, sortenabhängig schwankend.
Warum ich trotzdem Hanföl im Haus habe und nicht ausschließlich Leinöl? Weil das beste Öl das ist, das tatsächlich verwendet wird. Leinöl hat mehr ALA, aber es hält nach dem Öffnen nur wenige Wochen und schmeckt vielen zu streng. Hanföl schmeckt nussig, verträgt sich mit fast allem, und ein Esslöffel liegt schon über der 2-g-Schwelle. Zuverlässig jeden Tag geht mehr ins Ziel als perfekt und selten.
Für EPA und DHA gibt es pflanzlich genau eine Quelle: Mikroalgenöl. Das ist übrigens dieselbe Quelle, aus der die Fische ihr EPA und DHA beziehen – nur einen Schritt früher in der Nahrungskette.
Ehrliche Einschränkung: Algenöl und Fischöl führen wir nicht. Wir haben unser Omega-3-Sortiment 2026 auf das reduziert, was aus unserem eigenen Anbau kommt. Das heißt: Für EPA und DHA verweise ich dich auf Quellen, an denen wir nichts verdienen. Mir ist lieber, du weißt Bescheid, als dass du bei uns etwas kaufst, das die Frage nicht beantwortet.
Warum das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 zählt
Die meisten Beiträge über Omega-3 rechnen in Milligramm. Das greift zu kurz, denn der Körper baut aus dem, was ankommt, etwas Konkretes: Zellmembranen. Und deren Zusammensetzung hängt nicht nur davon ab, wie viel Omega-3 du isst, sondern auch davon, wie viel Omega-6 gleichzeitig mitkommt.
Zwei Fettsäuren, ein Enzymsystem
Alpha-Linolensäure (Omega-3) und Linolsäure (Omega-6) werden im Körper von denselben Enzymen weiterverarbeitet – denselben Desaturasen und Elongasen. Sie stehen also an derselben Kasse an. Kommt sehr viel Linolsäure, ist die Kapazität für die Alpha-Linolensäure entsprechend geringer. Das ist keine Randnotiz, sondern der Grund, warum die reine Zufuhrmenge an Omega-3 nicht die ganze Geschichte erzählt.
Was daraus entsteht, landet in den Membranen jeder einzelnen Zelle. Ihre Fettsäurezusammensetzung bestimmt mit, wie beweglich eine Membran ist und welche Signalstoffe aus ihr gebildet werden können. Membranen sind keine starren Hüllen, sondern das Material, aus dem Zellkommunikation gemacht ist – und dieses Material wechselt mit der Ernährung.
Gerdas Einordnung
„Das habe ich vor dreißig Jahren im Studium gelernt, und es ist einer der Punkte, an denen sich seither wenig geändert hat: Was du isst, wird buchstäblich zu dem Material, aus dem deine Zellhüllen bestehen. Deshalb schaue ich nicht nur darauf, wie viel Omega-3 jemand aufnimmt, sondern auch, wie viel Omega-6 daneben steht.“
Welche Zahl ist die richtige?
In der Fachliteratur werden Verhältnisse um 5:1 oder darunter als anzustrebender Bereich diskutiert, für die Membranzusammensetzung werden auch engere Werte genannt. In der üblichen mitteleuropäischen Ernährung liegen die Werte oft deutlich höher – Sonnenblumen-, Mais- und Distelöl in Fertigprodukten und Fritteusen tragen den Großteil dazu bei.
Ich nenne hier bewusst keine einzelne Zielzahl als Vorgabe. Nicht, weil das Verhältnis unwichtig wäre, sondern weil die genannten Werte je nach Quelle auseinandergehen und weil sich aus einer Zahl allein keine Ernährung ableiten lässt. Eine Formulierung wie „unter 3:1″ klingt präzise – aber wer misst schon täglich seine Membranen?
Praktisch führt beides zum selben Handgriff, und das ist die eigentlich gute Nachricht: Tauschen wirkt stärker als Draufpacken. Ein Öl, das fast nur Omega-6 liefert, durch eines zu ersetzen, das beides in ausgewogener Zusammensetzung mitbringt, verändert zwei Größen gleichzeitig. Unser Hanföl liegt bei etwa 3:1 – ein Verhältnis, das man in Speiseölen selten findet.
Was ich dazu nicht behaupte: Für das Fettsäureverhältnis gibt es keine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage. Ich beschreibe hier, wie der Stoffwechsel arbeitet und woraus Membranen gebaut werden. Daraus ein Heilsversprechen zu machen, wäre ein Schritt zu weit – auch wenn er oft gemacht wird.
Sind wir wirklich alle unterversorgt?
2025 ging eine Meldung durch die Medien: Ein weltweiter Omega-3-Mangel sei nachgewiesen. Dahinter steht eine tatsächlich beeindruckende Datenmenge – über 590.000 Trockenblutproben aus vielen Ländern, veröffentlicht in Lipids in Health and Disease. Weil ich oft danach gefragt werde, ordne ich diese Studie hier ein. Sie eignet sich gut, um zu zeigen, wie man so etwas liest.
Was die Studie zeigt: Die durchschnittlichen Omega-3-Anteile im Vollblut unterscheiden sich stark zwischen den Ländern – die Länder-Mittelwerte reichen von 2,4 bis 5,4 Prozent. Nordeuropa, Ostasien und Ozeanien liegen am oberen Ende, Nordamerika, Südamerika und Teile Afrikas darunter. Die Verhältnisse von Omega-6 zu Omega-3 streuen im Median zwischen etwa 5:1 und 11:1.
Was die Studie nicht zeigt: dass jeder Einzelne unterversorgt ist. Eine Verteilungskarte beschreibt, sie diagnostiziert nicht. Und das Wort „Mangel“ stammt nicht aus der Studie, sondern aus der Pressemitteilung dazu.
Wer hat diese Studie bezahlt? Diese Frage stelle ich mir bei jeder Studie, und hier ist die Antwort aufschlussreich. Die Daten stammen aus der Testdatenbank eines Unternehmens, das Fettsäuretests und Omega-3-Präparate im Direktvertrieb verkauft. Die Testkits wurden von diesem Unternehmen vertrieben, analysiert wurde in einem norwegischen Labor. Daraus folgt nicht, dass die Messwerte falsch sind. Es folgt zweierlei: Die Teilnehmenden haben sich selbst ausgewählt – es sind Menschen, die einen solchen Test gekauft haben, keine Zufallsstichprobe der Bevölkerung. Und die Schlussfolgerung „deshalb braucht es Test und Präparat“ stammt von jemandem, der beides verkauft. Und weil ich schon beim Offenlegen bin: Wir führen selbst einen Fettsäuretest im Shop. Ein Omega-3-Präparat verkaufen wir nicht. Auch das sollst du wissen, wenn du meine Einordnung liest.
Was sich aus solchen Erhebungen ableiten lässt, ist keine Kaufentscheidung, sondern eine Frage an den eigenen Speiseplan: Wie oft kommt fetter Seefisch auf den Teller, und welches Öl steht in der Küche? Beides kann man beantworten, ohne vorher Blut abzugeben.
Was ich hier bewusst nicht schreibe: Es gibt eine große Zahl von Studien, die Omega-3 mit Krankheitsverläufen und Sterblichkeit in Verbindung bringen. Die Ergebnisse sind uneinheitlich, und für keine dieser Verbindungen existiert eine zugelassene Aussage. Ich führe sie deshalb nicht an – weder die günstigen noch die ungünstigen. Wer sie kennen möchte, ist bei der Hausärztin besser aufgehoben als bei einem Öl-Hersteller.
Was ein Fettsäuretest kann – und was nicht
Wir führen einen Trockenbluttest im Shop, und ich sage dir gleich, warum: Messen ist ehrlicher als Schätzen. Wer seinen Ausgangswert kennt, kann nach einigen Monaten beurteilen, ob eine Umstellung im Speiseplan tatsächlich etwas verändert hat. Dieser Vorher-Nachher-Vergleich ist der eigentliche Wert eines solchen Tests – nicht die eine Zahl beim ersten Mal.
Was du dabei wissen solltest: Die Zielkorridore, die solche Tests ausweisen – ein Omega-3-Index in einem bestimmten Prozentbereich, ein Verhältnis unterhalb eines bestimmten Werts – stammen aus einer Forschungslinie, die nicht unumstritten ist. Weiter oben habe ich beschrieben, warum ich Verhältniszahlen nicht als Zielgröße verwende. Das gilt hier genauso, auch wenn der Wert auf einem Laborausdruck steht.
Gerdas Einordnung
„Lies ein Testergebnis als Momentaufnahme, nicht als Urteil. Es sagt dir, wo du gerade stehst. Es sagt dir nicht, dass dir etwas fehlt – und es sagt dir schon gar nicht, welches Produkt du kaufen sollst. Wer den Test macht und danach nichts an seiner Ernährung ändert, hat nur eine Zahl. Wer etwas ändert und nach ein paar Monaten noch einmal misst, hat eine Antwort.“
Und eine Einschränkung, die ich dir schuldig bin: Ein Fettsäuretest ist keine medizinische Untersuchung und ersetzt keine ärztliche Abklärung. Wer wegen einer Erkrankung, wegen Medikamenten oder in der Schwangerschaft etwas über seine Versorgung wissen will, ist bei der Ärztin richtig, nicht bei einem Selbsttest aus dem Onlineshop.
Du willst ein Algen- oder Fischöl kaufen? Darauf schaue ich
Wir verkaufen beides nicht, also kann ich hier frei heraus sagen, worauf es ankommt. Vier Punkte, die auf jedem Etikett nachprüfbar sind.
- EPA und DHA je Portion – nicht die Ölmenge. Das ist die einzige Zahl, die zählt. 250 mg EPA plus DHA am Tag ist die Menge, an die die zugelassene Aussage zur normalen Herzfunktion gebunden ist. Wer 250 mg DHA erreichen will, muss den DHA-Anteil getrennt ablesen.
- „Reich an Omega-3″ sagt nichts über EPA und DHA. Viele Produkte erfüllen diese Angabe über ALA. Das ist zulässig – aber ALA bekommst du günstiger aus einem Speiseöl.
- Frische. Fischöl oxidiert. Seriöse Anbieter machen Angaben zur Qualitätsprüfung oder legen eine Analyse bei. Riecht oder schmeckt ein Öl ranzig, gehört es weg – unabhängig vom Preis und vom Datum.
- Algenöl ist die vegane Variante und stammt aus derselben Quelle wie das EPA und DHA im Fisch. Wer keinen Fisch isst, hat damit einen vollwertigen Weg.
Wenn du unsicher bist: schreib mir
Du stehst vor dem Regal oder vor einem Online-Shop und wirst aus den Angaben nicht schlau? Dann schreib mir. Ich schaue mir das Etikett mit dir an und sage dir, was die Zahlen bedeuten. Ich verkaufe dir nichts davon – ich helfe dir beim Lesen.
Wichtig dabei: Bei Erkrankungen, bei Medikamenten wie Blutverdünnern, in der Schwangerschaft oder Stillzeit gehört diese Frage zur Ärztin oder zur Diätologin, nicht zu mir.
Häufige Fragen – ehrlich beantwortet
Reicht ein Esslöffel Hanföl am Tag für meine Omega-3-Versorgung?
Kann ich meinen Omega-3-Bedarf vegan decken?
Hat Leinöl nicht mehr Omega-3 als Hanföl?
Verkauft Hanfland ein Algen- oder Fischöl?
Warum zählt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3?
Ist Gamma-Linolensäure eine Omega-3-Fettsäure?
Quellen und Grundlagen
- Verordnung (EU) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel.
- Verordnung (EU) Nr. 432/2012 – zugelassene Angaben: Alpha-Linolensäure und Cholesterinspiegel (2 g täglich); EPA und DHA und normale Herzfunktion (250 mg täglich); DHA und normale Gehirnfunktion sowie normale Sehkraft (250 mg täglich).
- Hanfland GmbH: Produktangaben Bio-Hanföl – 19 g Alpha-Linolensäure und 61 mg Vitamin E pro 100 ml.
- Übersichtsarbeiten zur Umwandlung von Alpha-Linolensäure in EPA und DHA beim Menschen.
- Torrissen M, Gisslevik E, Gundersen TE et al.: Global variations in omega-3 fatty acid status and omega-6:omega-3 ratios – insights from > 500,000 whole-blood dried blood spot samples. Lipids in Health and Disease 2025; 24: 260. DOI 10.1186/s12944-025-02676-6. Beobachtungsstudie auf Basis der Testdatenbank eines Anbieters von Fettsäuretests und Omega-3-Präparaten; selbstselektierte Teilnehmende, keine Bevölkerungsstichprobe.
Die pflanzliche Basis aus dem Weinviertel
Unser Bio-Hanföl liefert 19 g Alpha-Linolensäure pro 100 ml. Ein Esslöffel bringt rund 2,9 g – und deckt zugleich 76 % des Vitamin-E-Bezugswerts. Kaltgepresst in Österreich, aus eigenem Bio-Anbau.
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Mag. Gerda Steinfellner · Ernährungswissenschafterin · Hanfland GmbH
Omega-3 ist eines der am stärksten beworbenen Themen der Ernährungswelt. Genau deshalb habe ich diesen Beitrag so geschrieben, wie ich ihn selbst lesen wollen würde: mit den zugelassenen Aussagen im Wortlaut, mit den Mengen, an denen sie hängen, und mit einer klaren Grenze dort, wo unser Öl aufhört.
Was ich dir auch sagen muss:
Dieser Beitrag ersetzt keinen ärztlichen Rat. Bei Erkrankungen, bei Medikamenten – insbesondere Blutverdünnern –, in der Schwangerschaft oder Stillzeit bitte mit der Ärztin oder dem Arzt sprechen, bevor du deine Zufuhr veränderst.
Woher unser Hanf kommt:
Unser Bio-Hanf wächst in Hanfthal im Weinviertel und bei unseren Bio-Vertragsanbaupartnern in Niederösterreich. Angefangen hat es 2004: Damals baute Günther Schmid in Hanfthal den ersten Hanf an. Hanfland entstand 2012, und 2016 stellte Günther seine Landwirtschaft in Hanfthal auf biologische Wirtschaftsweise um. Verarbeitet wird in Österreich. Günther kümmert sich um Boden und Anbau, ich um die Frage, was das für deine Ernährung bedeutet. Von A bis Z – vom Acker bis zur Zelle.
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