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Helfen Linsen bei der Gewichtsreduktion?

Auf einen Blick

Alle Zahlen beziehen sich auf getrocknete Bio Belugalinsen laut unserer Nährwertdeklaration. Gekocht nehmen sie Wasser auf, die Werte pro 100 g sinken entsprechend.

  • 100 g Belugalinsen liefern 23 g Eiweiß und 17 g Ballaststoffe – bei 1,6 g Fett und 1,1 g Zucker.
  • 30 % der Energie kommt aus Eiweiß. Damit sind Belugalinsen ein Lebensmittel mit hohem Proteingehalt.
  • Eine Portion von 70 g getrocknet deckt rund 40 % der täglich empfohlenen Ballaststoffmenge.
  • Mit 5,8 mg Eisen je 100 g sind sie von Natur aus reich an Eisen – 41 % des Nährstoffbezugswertes.
  • Wer weniger isst, braucht dichtere Lebensmittel. Genau da spielen Hülsenfrüchte ihre Stärke aus.

LESEZEIT 9 MIN  ·  Von Mag. Gerda Steinfellner, Ernährungswissenschafterin

Worum es beim Abnehmen wirklich geht

Wer weniger isst, hat ein Problem, über das selten gesprochen wird: Mit jeder Kalorie, die wegfällt, fallen auch Nährstoffe weg. Eiweiß zuerst, meistens. Dann Ballaststoffe. Und irgendwann fühlt man sich müde und flau und schiebt es auf die Willenskraft, obwohl schlicht zu wenig Substanz auf dem Teller lag.

Genau hier werden Linsen zu einem der nützlichsten Lebensmittel, die du in der Küche stehen haben kannst. Sie bringen viel Eiweiß und viele Ballaststoffe bei sehr wenig Fett mit. Sie füllen den Teller, ohne die Energiebilanz zu sprengen. Und sie kosten wenig.

Dieser Beitrag zeigt dir die Zahlen unserer Bio Belugalinsen, ordnet ein, welche davon bei kleineren Portionen tatsächlich zählen, und wie du Linsen so in deine Woche bringst, dass sie nicht im Vorratsschrank alt werden.


Was in Belugalinsen steckt

Belugalinsen sind die kleinste und dunkelste Linsensorte. Tiefschwarz, glänzend, mit einem Aroma, das an Maroni erinnert. Ihren Namen verdanken sie der Optik: Sie sehen aus wie Kaviar. Ernährungsphysiologisch gehören sie zu den dichtesten Hülsenfrüchten, die bei uns wachsen.

Pro 100 g getrocknete Belugalinsen stehen in unserer Deklaration: 23 g Eiweiß, 17 g Ballaststoffe, 41 g Kohlenhydrate und nur 1,6 g Fett. Dazu 1,1 g Zucker und 0,03 g Salz. Die 305 kcal pro 100 g wirken hoch, weil das Wasser fehlt. Eine übliche Portion von 70 g getrocknet ergibt gekocht rund 180 g am Teller und bringt 214 kcal mit.

Nährstoff pro 100 g getrocknet pro Portion (70 g)
Energie1287 kJ / 305 kcal901 kJ / 214 kcal
Eiweiß23,0 g16,1 g
Ballaststoffe17,0 g11,9 g (rund 40 %*)
Kohlenhydrate41,0 g28,7 g
– davon Zucker1,1 g0,8 g
Fett1,6 g1,1 g
– davon gesättigt0,2 g0,1 g
Eisen5,8 mg (41 %**)4,1 mg (29 %)
Salz0,03 g0,02 g

*Bezogen auf den Richtwert von mindestens 30 g Ballaststoffen täglich. **Anteil am Nährstoffbezugswert für Erwachsene.

Was diese Zahlen konkret bedeuten

Aus 23 g Eiweiß bei 305 kcal ergibt sich: rund 30 % der Energie kommen aus Eiweiß. Ab 20 % darf ein Lebensmittel als proteinreich bezeichnet werden. Belugalinsen liegen deutlich darüber – und damit in einer Liga, in der sonst wenige pflanzliche Grundnahrungsmittel spielen.

Bei den Ballaststoffen liegt die Schwelle für „hoher Ballaststoffgehalt“ bei 6 g pro 100 g. Belugalinsen kommen auf 17 g, also fast das Dreifache. Mit 1,6 g Fett sind sie zudem fettarm, mit 1,1 g Zucker zuckerarm und mit 0,03 g auch salzarm.

Der entscheidende Punkt daraus: Eiweiß trägt zur Erhaltung von Muskelmasse bei und zur Erhaltung normaler Knochen. Wer die Portionen verkleinert und dabei zu wenig Eiweiß bekommt, verliert Muskelmasse mit. Das merkt man nicht auf der Waage, sondern ein Jahr später an der Kraft.

Gerdas Tipp

Wiege die Linsen einmal ab, bevor du kochst. Sonst rechnest du mit dem gekochten Gewicht und wunderst dich über die Bilanz. 70 g trocken sehen im Topf nach wenig aus und werden am Teller zu einer ordentlichen Portion.


Vier Eigenschaften, die bei kleineren Portionen zählen

1. Viel Eiweiß bei wenig Fett

16 g Eiweiß pro Portion, bei 1,1 g Fett. Zum Vergleich: Für dieselbe Eiweißmenge aus Hartkäse nimmst du etwa 20 g Fett mit. Das ist keine Kritik am Käse – es ist der Grund, warum Linsen in einer eiweißbetonten Küche so oft auftauchen.

2. Volumen statt Energiedichte

Linsen nehmen beim Kochen etwa das Zweieinhalbfache ihres Gewichts an Wasser auf. Aus 70 g trocken werden rund 180 g am Teller, ohne dass eine einzige Kalorie dazukommt. Gekocht liegen Belugalinsen damit bei etwa 120 kcal pro 100 g. Eine Scheibe Mischbrot liegt bei rund 250 kcal pro 100 g. Die Zahlen stehen für sich.

3. Ballaststoffe in relevanter Menge

11,9 g pro Portion – rund 40 % dessen, was täglich empfohlen wird. Die meisten Erwachsenen in Österreich erreichen diese Empfehlung nicht. Bei kleineren Portionen wird die Lücke eher größer. Hülsenfrüchte sind der einfachste Weg, sie zu schließen.

4. Langsam verdauliche Kohlenhydrate

Die Kohlenhydrate in Linsen liegen überwiegend als Stärke in einer Matrix aus Zellwänden und Ballaststoffen. Der Körper braucht dafür länger als für Weißmehl. Linsen sind, kurz gesagt, ein langsames Lebensmittel.


Fibermaxxing und die 30-Pflanzen-Regel

Jahrelang drehte sich in den sozialen Medien alles um Protein. Seit einiger Zeit sind es die Ballaststoffe. „Fibermaxxing“ heißt der Trend – aus dem englischen fiber für Ballaststoff und maxxing für maximieren. Die Idee: möglichst viele Ballaststoffe auf den Teller, jeden Tag.

Ich finde diesen Trend, anders als die meisten, überwiegend vernünftig. Denn er greift ein reales Problem auf. Der Richtwert liegt bei mindestens 30 g Ballaststoffen täglich, und die Mehrheit der Erwachsenen kommt nicht dorthin. Neu am Trend ist nur der Name.

Eine Portion Belugalinsen bringt dich mit 11,9 g auf einen Schlag über ein Drittel des Tagesziels. Das ist mehr, als die meisten Menschen an einem ganzen Tag zusammenbekommen.

30 verschiedene Pflanzen pro Woche

Es gibt eine zweite Faustregel, die ich in der Beratung sogar lieber verwende, weil sie sich leichter merken lässt: dreißig verschiedene pflanzliche Lebensmittel pro Woche. Sie stammt aus einer großen Erhebung zur Darmflora, dem American Gut Project. Menschen, die auf dreißig oder mehr verschiedene Pflanzen pro Woche kamen, hatten eine vielfältigere Darmflora als jene, die unter zehn blieben.

Der Punkt dabei ist die Vielfalt, nicht die Menge. Unterschiedliche Pflanzen liefern unterschiedliche Ballaststoffe. Wer jeden Tag dieselben zwei Sorten Gemüse isst, füttert immer dieselben Bakterienstämme.

Und dreißig ist leichter zu erreichen, als es klingt. Es zählt alles: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze. Eine Bowl mit Belugalinsen, Hirse, Karotte, Radieschen, Petersilie, Hanfsamen und Kürbiskernen sind sieben Punkte in einer Schüssel.

Gerdas Tipp

Steiger die Ballaststoffe langsam, über zwei bis drei Wochen, und trink genug dazu. Wer von heute auf morgen verdoppelt, hat einen unruhigen Bauch und gibt nach drei Tagen wieder auf. Wenn dir Hülsenfrüchte generell schwer im Magen liegen, sind gekeimte Belugalinsen der bessere Einstieg – beim Keimen wird ein Teil der blähenden Stoffe abgebaut.


Warum Linsen bei pflanzlicher Ernährung besonders zählen

Wer wenig oder gar kein Fleisch isst, hat zwei Baustellen: das Eiweiß und das Eisen. Linsen bedienen beide.

Eiweiß: Linsen und Getreide gehören zusammen

Der Körper braucht neun essenzielle Aminosäuren, die er nicht selbst herstellen kann. Wie gut eine Eiweißquelle diesen Bedarf abdeckt, beschreibt die biologische Wertigkeit. Bei Linsen allein liegt sie bei etwa 45. Das klingt bescheiden – und hat einen konkreten Grund.

Linsen enthalten wenig Methionin, dafür viel Lysin. Bei Getreide ist es umgekehrt. Kombinierst du beides in einer Mahlzeit, ergänzen sich die Profile, und die Wertigkeit des aufgenommenen Eiweißes steigt deutlich. Deshalb gibt es Linsen mit Reis in praktisch jeder Küche der Welt, in der Hülsenfrüchte eine Rolle spielen – von Dal mit Reis über Linsensuppe mit Vollkornbrot bis zur Bolognese auf Vollkornnudeln.

Die Regel für pflanzliche Ernährung lautet also nicht: die perfekte Zutat finden. Sondern: kombinieren. Ein Beispiel aus unserer Küche ist Veggie Linsen Bolognese – Hülsenfrucht, Getreide und Hanfsamen in einer Schüssel.

Eisen: die zweite Baustelle

Hülsenfrüchte gehören zu den besten pflanzlichen Eisenquellen überhaupt. Das ist vor allem für Frauen relevant, die auf Fleisch verzichten – eine Gruppe, in der Eisenmangel häufig vorkommt.

Von Natur aus reich an Eisen

Unsere Belugalinsen enthalten 5,8 mg Eisen je 100 g. Das entspricht 41 % des Nährstoffbezugswertes. Eine Portion von 70 g bringt 4,1 mg mit, also 29 %.

Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise sind wichtig.

Ein Detail, das im Alltag mehr bringt als jede zusätzliche Portion: Pflanzliches Eisen wird schlechter aufgenommen als tierisches. Vitamin C verbessert das deutlich. Deshalb kommt in unseren Linsensalat immer Paprika oder Zitronensaft, und in die warme Schüssel ein Spritzer Zitrone zum Schluss. Kaffee und schwarzer Tee wirken umgekehrt – die trink besser eine Stunde später.


Vom Wissen zum Teller

Das häufigste Problem ist nicht das Wissen, sondern der Dienstagabend um halb sieben. Da entscheidet sich, ob es die Linsenbowl wird oder das Käsebrot aus dem Kühlschrank. Und diese Entscheidung fällt nicht am Dienstag, sondern am Sonntag.

Vorkochen ist der halbe Weg

Belugalinsen brauchen kein Einweichen. Kalt abspülen, in der doppelten Menge Wasser 25 bis 30 Minuten köcheln, Salz erst in den letzten fünf Minuten. Sie behalten dabei ihre Form und werden nicht mehlig – deshalb funktionieren sie kalt im Salat genauso wie warm in der Bolognese.

Koch gleich die dreifache Menge und füll sie portionsweise in Gläser. Vier bis fünf Tage halten sie sich im Kühlschrank. Wie du daraus ein System machst, das eine ganze Woche trägt, steht ausführlich hier: Meal Prep mit Linsen.

Drei Einstiege, die immer funktionieren

Kalt als Salatbasis

Gekochte Linsen, Paprika, Frühlingszwiebel, ein Dressing aus Bio Hanföl und Zitrone. Das Vitamin C aus der Paprika verbessert die Eisenaufnahme.

Warm als Bolognese

Belugalinsen ersetzen Faschiertes eins zu eins. Sie zerfallen nicht und geben der Sauce Biss. Rezept: Veggie Linsen-Bolognese.

Als Bowl-Grundlage

Linsen, Getreide, Gemüse, Hanfsamen darüber. Sieben Pflanzen in einer Schüssel: Poke Bowl mit Belugalinsen.

Damit wir uns richtig verstehen

Linsen enthalten Kalorien wie jedes andere Lebensmittel. Wer sie zusätzlich isst statt anstelle von etwas anderem, nimmt mehr Energie auf. Sie sind ein guter Baustein, kein Selbstläufer – und für eine individuelle Planung sind Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater die richtige Adresse.


Woher unsere Belugalinsen kommen

Unsere Bio Belugalinsen wachsen in Hanfthal im Weinviertel und bei unseren Vertragsanbaupartnern in Niederösterreich. Günther kümmert sich um Boden und Fruchtfolge, ich um die Frage, was das für deine Ernährung bedeutet. Die Wege sind kurz, die Kontrolle ist streng, und wir wissen bei jeder Charge, von welchem Feld sie kommt.

Linsen gehören zu den Leguminosen und arbeiten wie kleine Düngerfabriken: Über Knöllchenbakterien binden sie Stickstoff aus der Luft und bringen ihn in den Boden. Damit passen sie perfekt in die Fruchtfolge nach Hanf, und die trockenen Sommer der letzten Jahre machen ihnen wenig aus. Für uns war das der eigentliche Grund, sie überhaupt anzubauen – nicht als Sortimentserweiterung, sondern weil der Acker sie braucht.

Drei Punkte, die uns bei der Herkunft wichtig sind: Bio Austria zertifiziert mit jährlicher Kontrolle. Rückverfolgbar bis zum Feld. Und Ernte des laufenden Jahres – kein Zwischenlager über mehrere Saisonen, kein Transport über Kontinente.

Mehr über den Anbau, die Fruchtfolge und die Menschen dahinter findest du bei den Hanifthalern.

Die Linsen, über die dieser Beitrag spricht

23 g Eiweiß, 17 g Ballaststoffe, 1,6 g Fett pro 100 g. Aus Vertragsanbau im Weinviertel, bio-zertifiziert, ohne Zusatzstoffe. Als 600-g-Packung und als 2-kg-Vorratspack. Wer empfindlich auf Hülsenfrüchte reagiert, startet mit der gekeimten Variante.

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Häufige Fragen

Kann man beim Abnehmen so viele Linsen essen, wie man will?
Nein. Linsen enthalten 305 kcal pro 100 g getrocknet. Wer die Energiezufuhr reduzieren möchte, behält die Gesamtmenge im Blick – auch bei nährstoffdichten Lebensmitteln. Eine übliche Portion sind 60 bis 80 g getrocknet.
Wie viel Eiweiß haben Belugalinsen?
23 g pro 100 g getrocknet. Das entspricht rund 30 % der Energie aus Eiweiß und liegt damit über der Schwelle von 20 % für die Bezeichnung „hoher Proteingehalt“. Eine Portion von 70 g liefert 16,1 g Eiweiß.
Wie viel Eisen steckt in Belugalinsen?
5,8 mg je 100 g getrocknet, das sind 41 % des Nährstoffbezugswertes. Eine Portion von 70 g bringt 4,1 mg mit. Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Kombiniere die Linsen mit etwas Vitamin C – Paprika, Zitrone, Tomate – dann wird das pflanzliche Eisen besser aufgenommen. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise sind wichtig.
Was ist Fibermaxxing – und ist das sinnvoll?
Fibermaxxing bedeutet, die Ballaststoffzufuhr gezielt zu erhöhen. Der Richtwert liegt bei mindestens 30 g täglich, und die meisten Erwachsenen erreichen ihn nicht. Insofern ist der Trend vernünftiger als die meisten. Zwei Bedingungen: langsam steigern über zwei bis drei Wochen und ausreichend trinken. Wer Magen-Darm-Beschwerden hat, bespricht das vorher ärztlich.
Was bedeutet die Regel mit den 30 Pflanzen pro Woche?
Sie besagt, dreißig verschiedene pflanzliche Lebensmittel pro Woche zu essen. Es zählt alles: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze. Grundlage ist eine große Erhebung zur Darmflora, in der Menschen mit mehr Pflanzenvielfalt eine vielfältigere Darmflora aufwiesen. Der Punkt ist die Vielfalt, nicht die Menge.
Muss ich Belugalinsen einweichen?
Nein. Kalt abspülen und in der doppelten Menge Wasser 25 bis 30 Minuten köcheln reicht. Salz erst in den letzten fünf Minuten dazugeben, sonst werden die Schalen zäh.
Warum vertrage ich Hülsenfrüchte schlecht?
Hülsenfrüchte enthalten bestimmte Mehrfachzucker, die im Dünndarm nicht vollständig gespalten werden. Wer sie selten isst, reagiert stärker darauf. Kleine Portionen, gutes Durchgaren und Regelmäßigkeit helfen. Gekeimte Belugalinsen werden erfahrungsgemäß besser vertragen, weil beim Keimen ein Teil dieser Stoffe abgebaut wird. Bei anhaltenden Beschwerden gehört das ärztlich abgeklärt.
Was unterscheidet Belugalinsen von anderen Linsen?
Belugalinsen sind die kleinste und dunkelste Sorte. Ihr Vorteil liegt in der Textur: Sie behalten beim Kochen ihre Form und werden nicht mehlig. Geschmacklich erinnern sie an Maroni – runder und nussiger als rote oder gelbe Linsen, die zu Püree zerfallen.
Sind Belugalinsen vegan und glutenfrei?
Beides. Belugalinsen sind rein pflanzlich und von Natur aus glutenfrei. Sie enthalten Hülsenfrüchte als Allergen und können Spuren von Getreide und Schalenfrüchten enthalten.
Quellen
  • Nährwertdeklaration Bio Belugalinsen, Hanfland GmbH, pro 100 g getrocknet.
  • McDonald, D. et al. (2018): American Gut – an Open Platform for Citizen Science Microbiome Research. mSystems.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Richtwert Ballaststoffzufuhr, mindestens 30 g pro Tag für Erwachsene.
  • Bundeszentrum für Ernährung: Einordnung des Trends Fibermaxxing.
  • EU-Verordnungen 1924/2006 und 432/2012 zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben.

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Warum ich zu Linsen rate

Mag. Gerda Steinfellner · Ernährungswissenschafterin · Hanfland GmbH

Linsen sind eines der ältesten Kulturlebensmittel, die wir haben. Sie brauchen keine Bewerbung als Superfood, sie brauchen einen Platz in der Wochenplanung.

In der Beratung sehe ich häufig Frauen zwischen vierzig und fünfundsechzig, die weniger essen möchten und dabei ausgerechnet beim Eiweiß sparen. Genau da tragen Linsen etwas bei: viel Eiweiß, viele Ballaststoffe, wenig Fett. Und sie wachsen dort, wo ich lebe.

Wenn du eine bestehende Erkrankung hast oder Medikamente nimmst, besprich Ernährungsumstellungen bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

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Belugalinsen von Hanfland

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